IMAGINARY ARCHIVE 1

Im «Imaginary archive 1» spricht, singt und trifft sich der wire less choir ausschliesslich übers Internet. Der Chor bleibt unsichtbar, ohne Präsenz, seine Existenz kann nur behauptet werden. Die Mitglieder des wire less choir sprechen oder singen zusammen, doch durch Interferenzen und Zeitverzögerungen können die Stimmen nicht zusammen gehört werden, sondern klingen wie Echos voneinander.


Live-Streaming: Freitag, 05. Juni 2009, 15:30,
Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich

Wire less choir 

Der Chor hinterfragt Fragestellungen der Repräsentationspraktiken, da er nur als Gruppe auftritt und der einzelne, einsame Künstler/die einzelne, einsame Künstlerin nicht mehr identifiziert werden kann. Der Chor hinterfragt auch die Originalität und Einzigartigkeit der Kunstproduktion und bezieht sich auf post-fordistische Arbeitspraxen. Wir gehen weg und treffen uns an einer nicht ortbaren Stelle wieder.

Wire less choir, «The more you ignore me», 05.45 min, 2009